Serious Gaming

Serious Games bezeichnet ein Genre von Computerspielen, welches während des Spielevorgangs Wissen oder Handlungspraktiken der Nichtspielwelt vermittelt oder trainiert. (Petzold, 2011)


Serious Games (Ernsthafte Spiele) stellt mein Spezialgebiet dar und paart die motivierende Wirkung von Computerspielen mit der „nützlichen“ Aufnahme von Wissen. In meiner Masterarbeit „Untersuchung der Einbettung von Nutzerbedürfnissen in Serious Games“ habe ich mich im speziellen mit der Spielmotivation im nutzerzentrierten Sinne beschäftigt. Kern der Arbeit war die Herleitung von Nutzerbedürfnissen auf Basis aktueller motivationspsychologischer Erkenntnisse. Dabei wurden zehn Bedürfnisse (Wettkampf, Neugier, Glück bzw. Unerwartetes erfahren, Verwandeln, Sammeln, Gestalten, Soziales, Macht ausüben, Sexualität, Ordnen) und drei Metabedürfnisse identifiziert (Wiederholung, Aufgaben beenden, Herausforderungen wahrnehmen).
Ebenfalls wird aufgezeigt in welcher Weise Serious Games sich von Computerspielen ohne zusätzliches formellen Wissenstransfer unterscheiden und welche Problematiken sich daraus ergeben. Untersuchungsgegenstände für die Überprüfung waren abschließend als Serious Game die HalfLife2-Modifikation „1378km“ im Vergleich mit dem Basisspiel „HalfLife2 Deathmatch“.
Die Masterarbeit kann vollständig hier (PDF, 13MB) heruntergeladen werden.